Ausgehend von einer kleinen Keimzelle am Rande des Weges auf den „Hundsberg“ breitete das Feuer sich – auch bedingt durch die (glücklicherweise) südwestlichen Winde – sehr schnell weg von der Klinik und anderen Immobilien über den nördlichen Teil der Heidefläche östlich der Waldklinik in Richtung des Kleckerwaldes aus. Am Ende wurden geschätzt 20.000 m² Heide- und Grasfläche – sowie diverse zum Teil sehr alte Wachholder – dabei zerstört. Der angrenzende Kleckerwald wurde nur am Rand etwas in Mitleidenschaft gezogen. Das haben wir vor allem dem schnellen und professionellen Einsatz der Jesteburger und umliegenden Freiwilligen Feuerwehren zu verdanken, die bis zur Erschöpfung bei hohen Außentemperaturen gegen eine weitere Ausbreitung des Feuers ankämpften und es schließlich eindämmen konnten. Insgesamt waren rund 150 Feuerwehrleute unter der Leitung des Gemeindekommandos mit Martin Ohl und Lukas Ibing und im Beisein Kreisbrandmeisters Petersen vor Ort und haben großartige Arbeit geleistet. Unseren ganz großen Dank allen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden aus Jesteburg und Umgebung sowie jedem weiteren mithelfendem Beteiligten für ihren großen Einsatz!
Die Klinikleitung war zu jeder Zeit in engem Austausch mit der Feuerwehrleitung. Dabei war jederzeit klar: Für unsere Patientinnen und Patienten, unsere Mitarbeitenden sowie für das Klinikgebäude bestand zu keiner Zeit Gefahr.
Über die Ursache dieses Feuerausbruchs besteht noch keine Kenntnis. Es sollte uns allen Mahnung sein, sich gerade bei den zur Zeit herrschenden Temperaturen äußerst vorsichtig in der Natur zu bewegen. Die Klinikverantwortlichen fühlen sich erinnert an einen großen (und deutlich verheerenderen) Heide- und Waldbrand an gleicher Stelle vor mehr als 100 Jahren, bei dessen nachwirkender Wiederaufforstung der auch für die heutige Klinik namensgebende „Rüsselkäfer“ erstmals sein Unwesen trieb… Zum Glück und aufgrund der deutlich professionelleren Unterstützung heute wiederholt sich Geschichte aber eben doch nicht vollständig!