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Besuch des Staatssekretärs Jörg Röhmann in der Waldklinik Jesteburg

Am Mittwoch, dem 13.09., hat Staatssekretär Jörg Röhmann aus dem Niedersächsischen „Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung“ die Waldklinik Jesteburg besucht.

Primärer Anlass des Besuchs war ein Meinungsaustausch über allgemeine und spezielle gesundheitspolitische Fragestellungen mit dem Geschäftsführer der Waldklinik Dr. Hans-Heinrich Aldag vor allem in dessen Funktionen als Vorsitzendem des Verbandes der Privatkliniken Niedersachsens und der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG). Mit dabei war zudem Klaus Köhring, Kaufmännischer Direktor der Hedon-Klinik in Lingen als ein weiteres Vorstandsmitglied des Verbandes der Privatkliniken. Da die Hedon-Klinik wie auch die Waldklinik zudem 2 (von insgesamt 10) Mitgliedern in der „Arbeitsgemeinschaft Neurologische Frührehabilitation in Niedersachsen“ (AGNFR) sind, nahmen Stand und Entwicklung dieser Spezialdisziplin der Krankenhausversorgung in Niedersachsen einen wesentlichen Anteil des Informationsaustausches ein. Besonders zu diesem Punkt kam nicht zuletzt in seiner Position als Sprecher der AGNFR auch der Ärztliche Direktor der Waldklinik, Dr. Hans-Peter Neunzig, hinzu.

In dem Gespräch war man sich mit Staatssekretär Röhmann einig in der Einschätzung über die Bedeutung der Neurologischen Frührehabilitation als einer in den letzten Jahrzehnten mit erheblichem Aufwand in dafür spezialisierten Abteilungen aufgebauten, eigenständigen Behandlungsart für Patienten mit schwersten Beeinträchtigungen nach Unfällen, Schlaganfällen, Hirnblutungen, Sauerstoffmangelschäden und anderen Erkrankungen des Nervensystems. Auch die Waldklinik Jesteburg mit ihren ca. 400 Mitarbeitern gehört dazu und behandelt in diesem Spezialbereich Patienten aus ganz Niedersachsen, Hamburg und Bremen, bei denen vorhandene Ressourcen von Ärzten, Therapeuten und Pflegekräften zunächst identifiziert und möglichst wieder aktiviert werden sollen, um so auch nach schwersten Erkrankungen unter Umständen „einen Weg zurück ins Leben“ zu ermöglichen. 55 der der aktuell 170 Betten der Waldklinik sind aktuell dieser schwersten Behandlungsphase der neurologischen Rehabilitation zuzuordnen, wobei eine Ausweitung dieses Bereiches auf 75 Betten bereits Ende letzten Jahres vom Landesplanungsausschuss beschlossen wurde, die allerdings auch baulich zunächst umgesetzt werden müsste. Staatssekretär Röhmann ließ sich von Dr. Aldag und Dr. Neunzig in diesem Zusammenhang konkret auch über den Planungsstand eines neuen Bettenhauses für die Waldklinik ins Bild setzen, das vom Planungsausschuss des Landes zur „vorrangigen baufachlichen Prüfung“ empfohlen ist. Neben den zusätzlichen Kapazitäten für die Neurologische Frührehabilitation ist hierbei geplant, auch noch weitere für die nachfolgenden Rehaphasen vorzusehen.

Den Abschluss des äußerst konstruktiven, etwa 2 1/2 stündigen Informationsaustauschs bildete ein Rundgang durch die Waldklinik.

Pressebericht

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